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Tipps vom Fachmann

Allgemein

MEHABIT, MEHAPOR und MEHASPORT können sowohl unter Gussasphalt- und Nassestrich als auch unter sog. Trockenunterböden (Fußbodenverlegeplatten wie Span- oder OSB-Platten oder Zementfaserplatten) problemlos eingebaut werden.

Auf ausreichenden Feuchtigkeitsschutz ist zu achten. Gem. DIN 18195 sind alle gegen Grund betonierten Decken grundsätzlich gegen aufsteigende Feuchtigkeit zu schützen/isolieren (z. B. PVC-Folien oder Schweißbahnen). Bei Restfeuchte aus Betondecken ist unterhalb der Dämmschicht eine Folie als Dampfbremse anzuordnen. Dampfsperren sind auf neuen Betondecken, über Feuchträumen oder offenen Durchfahrten (PVC-Folie), vorzusehen. Innerhalb von Holzbalkendecken darf i. d. R. keine Dampfsperre eingesetzt werden, um mögliche Kondensschäden zu vermeiden. Es gilt, die Schüttungen von MEHA trocken zu lagern.

Die Schüttungen von Meha sind grundsätzlich erst dann einzubauen, wenn Fenster-, Heizungs- und Putzarbeiten beendet und die Räume ausgetrocknet sind.

Wir empfehlen nachdrücklich die schwimmende Verlegung aller Fußbodensysteme, da konstruktiv und schalltechnisch hier deutlich bessere Lösungen möglich sind. Im Normalfall sind die Anforderungen an den Schallschutz mit der schwimmenden Verlegung gut zu erfüllen.

Bei der Verarbeitung von MEHABIT, MEHAPOR und MEHASPORT können die Dämm- und Ausgleichsschüttungen vorsichtig betreten werden. Berücksichtigen Sie bei der Bestellung des Dämmstoffes die Zusammendrückbarkeit von 10-12% sowie eventuelle Unebenheiten des Fußbodens.

Werkzeuge

Spezial-Abziehlatte, Spezial-Stampfer, Rechen, Lehren, Wasserwaage, Metallrichtscheit, Unterlegkeile.

Abdeckung

Bei größeren Fugen in der Unterdecke, durch die das Material wegrieseln könnte, muss ein Rieselschutz (z. B. MEHAFIPP) ausgelegt werden (keine Folie = evtl. Gefahr von Kondensschäden!).

Nach dem Abziehen und Verdichten und vor dem Aufbringen der Abdeckung sollte die Schüttung auf Ebenheit mittels Richtscheit und Wasserwaage überprüft werden; Randzonen sind evtl. nachzustreuen.

MEHABIT und MEHAPOR sollten mindestens mit MEHARIPP (besser MEHASOL) abgedeckt werden, damit sich das Granulat nicht in Nut und Feder bzw. Falz schiebt; Papier, gleich welcher Art, oder Folien sind hierfür ungeeignet. Bei Schütthöhen um oder über 80 mm muss eine 8 bis 10 mm starke, druckverteilende Holzfaserdämmplatte (MEHASOL) verwendet werden.

Span-/OSB-Platten mit Nut und Feder sind in einer Stärke von 18/19 mm, besser 22 mm versetzt und umlaufend verleimt einzubauen; bei extrem hohen Schütthöhen in 25 mm Stärke oder doppellagig. Hinweis: bei Luftfeuchtigkeit Platten bis zum Aufbringen des Oberbelages abdecken (gegen Feuchtigkeit schützen), um Verwerfungen zu vermeiden.

Auch bei Zementfaserplatten mit Stufenfalz muss die Schüttung mit MEHARIPP / MEHASOL abgedeckt werden. Im übrigen sind die Verlegerichtlinien der einzelnen Hersteller zu beachten. Die maßgeblichen DIN-Normen sind zu berücksichtigen.

Sollten Sie weitere technische Fragen haben, so wenden Sie sich bitte an unsere Hotline – Wir beraten Sie gerne!

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